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Paul Ch. EISENBERG,
geb. in Wien,
Prof. h. c. Der amtierende Oberrabbiner studierte in Jerusalem, wo er 1976 den Bachelor of Hebrew Letters und zwei Jahre später auch das Rabbinerdiplom erwarb. Zuerst arbeitete er als Jugendseelsorger an der Seite seines Vaters, nach dessen Tod übernahm er das Oberrabbinat in Wien.
Seit 1988 ist Eisenberg zudem Oberrabbiner des Bundesverbandes der österreichischen Kultusgemeinden, seit 1989 Mitglied des Vorstandes der Europäischen Rabbinerkonferenz. In die erste Zeit seiner Tätigkeit in Wien fiel vor allem die Gründung der neuen Jüdischen Schule der IKG Wien, der Zwi Perez Chajes Schule, an der er maßgeblich beteiligt war. Im Herbst 1988 wurde unter seiner Mitarbeit das "Jüdische Institut für Erwachsenenbildung" eröffnet, welches für Juden und Nichtjuden Vorträge über jüdische Religion, Kultur und auch aktuelle jüdische Themen anbietet.
Eisenberg ist Ehrenpräsident des Instituts und hält dort auch Vorlesungen. Immer wieder beteiligte sich der Oberrabbiner auch an Aktionen gegen fremdenfeindliche Strömungen in Österreich. So ergriff er etwa beim Lichtermeer am 23. Jänner 1993 am Heldenplatz das Wort.
Publikationen u. a.: Erlebnisse eines Rabbiners. Geschichte und Geschichten, 2006.
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