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Vladimir VERTLIB,
geb. in Leningrad, UdSSR.
Emigration der Familie nach Kirijat Ono (nahe Tel Aviv) in Israel. 1972 Übersiedlung nach Wien, im gleichen Jahr nach Rom und danach wieder nach Wien, 1975 nach Amsterdam, dann abermals nach Israel (Beer Jakov in der Nähe von Tel Aviv), 1976 nach Zwischenstation in Rom wieder nach Wien, 1980 in die USA (zunächst nach New York dann nach Boston) und schließlich, im Oktober 1981, endgültig nach Österreich (Wien).
1984-1989 Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien.
Seit 1993 freiberuflicher Schriftsteller und Journalist in Salzburg. Redaktionsmitglied der Wiener Literaturzeitschrift “Zwischenwelt (früher: Mit der Ziehharmonika). Zeitschrift für Literatur des Exils und des Widerstands”.
Zuerkennung von Stipendien und Preisen, darunter den Förderpreis zum Adalbert-von-Chamisso-Preis 2001 und den Anton-Wildgans-Preis 2001.
Publikationen u. a.: Abschiebung, Erzählung, Salzburg 1995; Osteuropäische Zuwanderung nach Österreich 1976-1991, Wien 1995; Mein erster Mörder, Lebensgeschichten, Wien 2006; Letzter Wunsch, Roman, München 2006; Spiegel im fremden Wort. Die Erfindung des Lebens als Literatur, Dresden 2007.
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