Franz SCHUH,
geb. in Wien,
Studium der Philosophie, Geschichte und Germanistik in Wien, Dr. phil. mit einer Arbeit über Hegel.
1976-80 Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung, war Redakteur der Zeitschrift "Wespennest", freier Mitarbeiter diverser Rundfunkanstalten, ehemals Leiter des essayistischen und literarischen Programms des Verlags Deuticke, schreibt derzeit u.a. Beiträge für "Die Zeit", Lehrbeauftragter an der Hochschule für angewandte Kunst.
Zahlreiche Stipendien und Preise, u.a. Österreichischer Staatspreis des BMfUK für Kulturpublizistik 1985, Jean Améry-Preis 2000.
Lebt in Wien.

Publikationen u.a: Das Widersetzliche der Literatur. Kritische Kritiken Wien, München 1981; Fremdenverkehr. Kritische Texte über den Tourismus (Hrsg.), Klagenfurt 1984. Liebe; Macht und Heiterkeit. Essays . Klagenfurt 1985; Die Belagerung der Urteilsmauer. Karl Kraus im Zerrspiegel seiner Feinde (Hrsg. zus. mit Juliane Vogel), Wien 1986; Das phantasierte Exil. Essays , Klagenfurt 1991. Der Stadtrat. Eine Idylle , Klagenfurt/Wien 1995; Schreibkräfte. Texte über Liebe, Glück und Literatur , Köln 2000; Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche, 2006; Hilfe!, 2007; Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst. Zsolnay 2008.